18. Mai 2010

Relegation

-oder: Warum ich am Sonntag 10 Minuten zu spät aber total auffällig zum Publik Viewing in meine Stammkneipe kam
                                    
Am letzten Spieltags des FCN stand es also fest: Der Glubb is a Depp .. huch,  das war ja schon immer klar :-) Aber was wirklich feststand, war die traurige Botschaft das der 1. FC Nürnberg in die Relegation muss.

Der Gegner stand (eigentlich) auch schon so gut wie fest, der FC Augsburg .
Das Karten (um)tauschen war eigentlich ,,the same prodcedere as every (last) year. Stundenlanges anstehen Geschubse und Gedränge, nur um am  Schluss  das  goldene (rot schwarze) Ticket 
in die Hände zu bekommen

Jeder gut informierte Blubbfan weiß ja wie das Spiel ausging. Alle anderen  haben echt was verpasst !

Aber jetzt zum eigentlichen Grund um den es in diesem Post gehen soll(te) ^^
Schuld war Mein Auto bzw. die rot - schwarze Deko on it. (Ich hoffe das demnächst schönes Wetter ist,damit ihr mal es seht)

Jedenfalls waren wir bzw. ich an diesem Tag eh schon knapp dran. Das Essen war erst um 17 Uhr fertig. Da aber schon um 17:30 Abfahrt in die Stammkneipe sein sollte entstand ,,etwas,, Hektik in meiner geliebten WG. Nicole die sich eh nicht für Fußball interessiert (WIE KANN MAN Nur^^) hat dann gnädiger Weise den Abwasch erledigt, während der Rest sich auf nach Neatown machte.

Auch wenn Wir bzw. ich es eilig habe,an die Verkehrsregeln halte ich mich trotzdem.
Denke ich mir noch und rase Vollausgerüstet mit 110 km/h gen Stammkneipe

Und dann kam es wie es kommen musste...

Mitten auf der Strecke hielt mich  ein grün weißer Partybus zur allgemeinen Führerscheinkontrolle an.
Doch bevor es erstmal soweit war, gingen die Oberförster gemächlich um mein Glubbauto herum und begutachteten es intensiv.

Das dauerte natürlich,hatte ich doch sämtliche Fahnen,Schaals und Sticker in und um mein Auto platziert.
Nach einer gefühlten Stunde waren sie dann doch mal so gnädig und meinten ich sollte mal aussteigen.

Genervt und mit einer bösen Vorahnung was jetzt kommen könnte, tat ich ihnen also den Gefallen.



Grinsend gaben sie mir meinen Führerschein wieder und gaben mir noch Tipps was ich an Dekoartikeln noch an mein Auto anbringen könnte. o_O ...

Ich murmelte ein ,,ja ja alles klar,, und stieg schnellstmöglich wieder ein. Froh, endlich meine Ruhe zu haben wollte ich losfahren.

Plötzlich klopfte es an mein Fenster..

Mit meinen Gedanken schon bei einem kühlen Spezi (warum muss immer ich fahren^^?) drehte ich entnervt die Scheiben runter.
Stand da nicht der Polyp und fragte ob ich denn Begleitschutz brauche... ..


Ich finde ja Witze über mein Auto, meine Fahrweise echt NICHT komisch!

Also verkniff ich mir eine Antwort (Beamtenbeleidigung) setzte mein ,,höflichstes,, Lächeln auf und schüttelte nur den Kopf.
Doch der Kopp meinte es ternst. Er bot uns tatsächlich Begleitschutz an.
Und so fuhren wir also mit der Bullerei im Nacken einen fantastischen Glubbsieg entgegen

11. Mai 2010

My Car

Jetzt ist es also soweit :-)

Ich habe endlich ein neues Auto. Ich hab echt lange gesucht.Und jetzt hab ich also eins.

Ok, es ist jetzt doch schon einen Monat her, aber es fühlt sich noch genau so toll an wie bei der ersten
Probefahrt.

Es ist kein Porsche, kein BMW und auch kein Mercedes sondern ein schlichter einfacher Kleinwagen.
Mir reicht das Auto auf jeden Fall.
Ich kann jetzt wieder von A nach B und von B nach E fahren (Umwege rulez^^) und das ist das wichtigste :-)

6. Mai 2010

,,Jetzt halt doch mal deinen Mund,,

                                                                -oder:                           

(Shoppingsüchtige?) Gestresste Mütter beim Schuhekaufen


Ich muss ja ehrlich sagen, ich hab in meinem Leben schon viel erlebt. Teils privat, aber viele Schicksale habe ich durch meinen Beruf als Kinderpflegerin erfahren und mitfühlen müssen.

So auch wieder heute. Ich kam mit guter Laune und pünktlich aus meiner Arbeit und wollte  in mein Auto einsteigen, als ich fast meinen Augen nicht mehr traute..
Zwei Autos neben mir fuhr eine Frau mittleren Alters einen Randvollen Einkaufswagen zu ihrem Vehikel.
Soweit so gut, ist ja heute nichts besonderes mehr........ Dachte ich mir jedenfalls, denn von den Tiefen des Wagens kamen kleine Schluchzer heraus. Zuerst hielt ich es für einen Hund, doch nachdem Die gute Frau ungefähr die Hälfte ihres Einkaufs in den Kofferraumgepackt hatte, erkannte ich das verheulte Gesicht eines kleinen Mädchens das so c.a. 2 Jahre alt war.

Doch anstatt ihr Kind zu trösten und zärtlich in den Arm zu  nehmen, herrschte die Mutter die Kleine an doch gefälligst still zu sein, da es sonst was setze. Sprachs, und packte Kind und Kegel ins Auto.

Ich gebe zu, ich habe schon viel erlebt, aber das setzt all dem wirklich den Hut auf..

(doch Achtung,das beste kommt noch)

Da ich unbedingt noch neue Schlappen brauchte, fuhr ich noch eben zu D. (meinem Lieblingsschuhladen)

Und ratet mal, wen ich dort traf.........?

RICHTIG

Die selbe Mutter, das gleiche Kind und wieder eine Situation zum Kopfschütteln:

Ihr kennt doch sicher diese Fernsehecken bei Deichmann, in denen man seine Kinder vor die Glotze hocken kann. Während man selbst in aller Ruhe nach Schuhen shoppt.

Ich gebe zu, ich habe meinen kleinen Bruder mit 7 auch schon mal für kurze Zeit dort gelassen um nicht dauernd nach ihm zu suchen.
Aber was diese gute Frau da gemacht hat... lässt mich eigentlich nur noch den Kopfschütteln:

(Ich habe euch mal ne Skizze gezeichnet, damit ihr so ungefähr versteht was ich meine)


Verfrachtet sie das arme Kind mir nichts, dir nichts auf die Bank und verschwindet in die (geschätzte) 15 Meter entfernte Damenschuhabteilung.



Und jetzt hier mal die (wahrscheinliche) Logik der Firma D.
Mutter (35, total gestresst) kommt mit Kind ( durchschn.2-12 J. ) und vollen Einkaufswagen in Filiale A.
Setzt ihr Kind vor dem Fernseher ab um in Ruhe einkaufen zu können.

Eine Weile ging das ja auch gut: Das Kind ließ sich von der Dauerberieselung ablenken. Doch nach ungefähr 10 Minuten wurde es der Kleinen scheinbar langweilig.
Sie rief immer wieder nach ihrer Mama. Erst zaghaft und leise, später dann immer fordernter und quengeliger.

Doch anstatt zu reagieren, shoppt die Mutter munter weiter als ob nichts wäre. Erst nachdem das Kind WIRKLICH tränenüberströmt von Regal zu Regal und Mama , Mama rufent im Laden umherirrte, wachte die Mutter aus ihrem Shoppingwahn auf und ,,tröstete,, das Kind mit den Worten: ,,Warum bist du denn nicht hintergekommen?``



                                          Traurig.


oder was sagt ihr dazu?